Spielt Sprache beim Onboarding-Prozess eine Rolle?
Nicht nur die zunehmend globalisierte Welt, sondern auch der lokale Fachkräftemangel in Deutschland führt dazu, dass viele Unternehmen die Fachkräfte aus dem Ausland zu einer Zusammenarbeit einladen. Diese Zusammenarbeit bringt viele Vorteile mit sich, wie die Möglichkeit, verschiedene Perspektiven und Ideen einzubringen und den Horizont zu erweitern. Allerdings kann es auch zu Herausforderungen kommen, insbesondere wenn es um Sprachbarrieren geht.
Im Onboarding-Prozess der Einführung neuer Mitarbeiter in einem Unternehmen spielen Sprachkenntnisse eine entscheidende Rolle. Insbesondere wenn es um internationale Fachkräfte geht, kann das Verständnis der Sprache und Kultur des Gastlandes den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Onboarding und einem Fehlschlag ausmachen. Mangelnde Sprachkenntnisse können zu einem Mangel an Integration der Mitarbeiter führen, was der häufigste Grund für Frühfluktuationen ist. Es ist bekannt, dass 30% bis 60% aller neuen Teammitglieder den Job noch in der Probezeit wechseln. Dabei entstehen Kosten von bis zu 200% des Jahresgehalts, Unruhe im bestehenden Team und im schlimmsten Fall auch ein Imageschaden für das Unternehmen.
Hier sind einige Gründe, warum Sprachkenntnisse so wichtig sind:
1. Verstehen der Arbeitskultur
Egal wie aufgeschlossen das lokale Team ist, unterscheidet sich die Arbeitskultur von Land zu Land und kann für internationale Teammitglieder eine Herausforderung darstellen. Durch das Verstehen der Sprache und Kultur des Gastlandes können diese Fachkräfte besser in die Arbeitskultur integriert werden und schneller lernen, wie man in diesem Umfeld erfolgreich arbeite
2. Einführung in das Unternehmen
In der Einführungsphase müssen sich neue Mitarbeiter mit dem Unternehmen und seinen Werten vertraut machen. Wenn die Sprache des Gastlandes für sie eine Fremdsprache ist, kann das Verstehen dieser Werte schwieriger sein. Das Unternehmen sollte daher sicherstellen, dass alle Materialien, die für den Onboarding-Prozess verwendet werden, in der Sprache der neuen Mitarbeiter verfügbar sind.
3. Kommunikation
In jedem Unternehmen ist eine effektive Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg. Wenn internationale Fachkräfte die Sprache des Gastlandes nicht gut beherrschen, kann dies zu Missverständnissen und Frustrationen führen. Eine klare und effektive Kommunikation ist jedoch unerlässlich, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter auf demselben Wissensstand sind und die Ziele des Unternehmens erreichen.
4. Integration in die Gesellschaft
Neben der Integration in das Unternehmen müssen internationale Fachkräfte auch in die Gesellschaft des Gastlandes integriert werden. Durch das Erlernen der Sprache können sie schneller Freundschaften schließen, Kontakte knüpfen und einfach den Alltag meistern, was dazu beitragen kann, ihre Lebensqualität zu verbessern.
5. Perspektive und Sicherheit
Es kann sein, dass in solchen Städten wie Berlin, Hamburg oder München in großen internationalen Unternehmen gar kein Deutsch nötig ist. Man sollte aber nicht vergessen, dass Sprachkenntnisse ein Meilenstein bei den meisten Daueraufenthaltstiteln früher oder später gefragt werden. Mit einem Sprachzertifikat verschafft man sich eine gewisse Sicherheit bei weiterem Aufenthaltsrecht in Deutschland. Die Sprachkenntnisse geben auch ein Gefühl, die Kontrolle über das eigene Leben in einem fremden Land zu übernehmen.
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